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Diese Wirkung ist schon seit alters her bekannt. So weiß man, dass bereits im 16. Jahrhundert bei den bayerischen Fußtruppen Trommler und Pfeifer mitmarschiert sind. Insbesondere nutzte man im Felde die zusammenschweißende Wirkung des klingenden Spiels. – Bei besonderen Anlässen waren es immer wieder die Gebirgsschützen, die mit den Spielmannszügen Aufsehen erregten und die Aufmerksamkeit der Regierenden erweckten.
Heute besteht die Instrumentierung aus den in Bayern und Tirol verwurzelten Seitlpfeifen, den kleinen Marschtrommeln, den Landsknechtstrommeln, den Marschbecken, der großen Trommel sowie der Lyra. Angeführt wird der Spielmannszug vom Tambourmajor.
In den Spielmannszügen der Gebirgsschützenkompanien treffen die Generationen zueinander. So ist der älteste Musikant bei uns 57 Jahre und die jüngste Musikantin gerade 7 Jahre alt in einer Gemeinschaft von insgesamt 25 Spielleuten. Neben den Ausrückterminen müssen die Spielleute durch regelmäßigen Unterricht und Proben ihr Können pflegen. Dieser Einsatz ist besonders dankenswert. Die Kompanie versucht, diesen Einsatz durch eine liebevolle Betreuung z. B. durch gemeinsame Ausflüge zu würdigen. Zur Aufwertung des Erscheinungsbildes wurden die Musikantinnen unseres Spielmannszuges 2007 mit neu gestalteten Monturen ausgestattet.
Dieses Engagement stellt gleichzeitig eine Basis der Jugendarbeit in der Kompanie dar. – So wird der Gemeinschaftssinn durch die gemeinsamen Erlebnisse ausgebildet und das Interesse an Traditionspflege geweckt; und sicher hat so mancher junge Musikant durch den Spielmannszug den Weg zum ernsthaften Musizieren gefunden
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